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Lion’s Head | Tobermory | Tag 11, 12 & 13 | Bruce Trail – Fathom Five National Marine Park

Nach einem leckeren Frühstück in unserem Bed & Breakfast führt uns die heutige Fahrt nach Bruce Penninsula um genauer zu sein nach Lion’s Head.

Die geplante Fahrtdauer von 4 Stunden wurde durch eine kurzzeitige Highwaysperrung aufgrund eines ziemlich heftigen Unfalls in der Nacht um ca 1,5 Stunden verlängert. Nach einer sonst sehr ruhigen Fahrt sind wir gegen halb fünf bei unserer nächsten Unterkunft angekommen, das Lionsheart Guesthouse. Ein großes Haus mit 4 Schlafzimmern das wir aufgrund der Vorsaison komplett für uns haben.

Dummerweise müssen wir auf dem Weg nach Lion’s Head feststellen dass die gebuchte Fähre von Tobermory zu den Manitoulin Islands aufgrund des geringen Wasserstandes des Lake Huron nicht in Betrieb ist. Was eigentlich unserer nächster Stopp gewesen wäre. Also muss eine Planänderung her.

Aber erstmal haben wir den sonnigen und fast 23°C warmen Tag noch genutzt um die Gegend etwas zu erkunden und ein Stück des Bruce Trails zu laufen. Dieser Weg erstreckt sich von den Niagara Fällen über 800 Kilometer bis nach Tobermory.

Nach einem kurzen Wettercheck der für den morgigen Tag nur Regen vorsieht haben wir uns aufgrund der Umstände (keine Fähre und ein Tag mehr zu verplanen) dafür entschieden einen Tag länger hier zu bleiben. Denn der Regen kam und hörte auch nicht auf. Es hat den kompletten Tag geschüttet und so haben wir einfach mal gar nichts gemacht. Außer einigen Artikeln für den Blog verfasst, gelesen und ein paar Serien angschaut.

Unser 13ter Urlabustag, versprach besseres Wetter und so waren wir gegen 10 Uhr auch schon in Tobermory und haben eine Fahrt zur Flowerpot Island gebucht. Rechtzeitig zu Fahrtbeginn kam auch der blaue Himmel wieder zurück, zwar noch etwas frisch aber immerhin Sonne. Die Bootsfahrt führte unter anderem an zwei Schiffswracken und jeder Menge kleiner Inseln vorbei bis wir schließlich Flowerpot Island erreicht haben. Dort waren wir gute drei Stunden, sind die ausgeschilderten Routen abgelaufen haben uns die natürlich entstanden Steinskulpturen angeschaut und hatten noch eine kurze Begegnung mit einer Strumpfbandnatter – naja Miri hatte sie. Das war dann im Großen und Ganzen auch dieser Tag.

Ein bisschen mehr hatten wir uns von diesen drei Tagen erwartet, aber gut. Gegen schlechtes Wetter und einen zu niedriegen Wasserspiegel kann man nichts machen.


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Niagara on the Lake | Tag 10 | Niagara Falls


Heute beginnt unser Roadtrip. Von Toronto geht es nach Niagara on the Lake. Unser Mietwagen ist ein weißer Dodge Journey, schickes Teil mit gerade mal 5000 Kilometern.

Gegen 12 Uhr mittag erreichen wir unsere Bed & Breakfast Unterkunft für die heutige Nacht. Nach einem kurzen Plausch mit der Hausherrin fahren wir direkt zu den Niagara Fällen. Heute spielt das Wetter mal nicht so mit. Wobei die Wolken dramatische Fotos versprechen.

Über den Niagara Parkdrive fahren wir durch eine traumhafte Gegend mit wünderschönen Häusern, Villen und Weingütern vorbei. Achja, ziemliche Weingegend hier.

Unser erster Stopp ist ein paar Kilometer vor den Fällen der sogenannte Whirlpool. Mit ner Seilbahn kann man einmal drüber fahren. Haben wir gemacht, aber ist eigentlich nur Geldmacherei. Wobei es schon beeindruckend ist direkt auf dieses Strommschnellen des Niagara Rivers runterzuschauen.


Dann mal weiter zu den eigentlichen Fällen. Schon auf dem Weg zum Parkplatz sieht man die Gischt dieser unglaublichen Wassermassen die sich über eine Breite von 792 Meter (Horseshoe – kanadische Seite) und 363 Meter auf der US-amerikanischen Seite in 52 bzw. 21 Meter Tiefe stürzen.

Und wenn man erst davor steht – WOW. Aber da Bilder bekanntlich mehr sagen schaut es euch selbst an.

Nachdem die Wassertropfen um uns herum nicht mehr nur von der Gischt kamen, sondern es richtig angefangen hat zu regnen sind wir nach guten drei Stunden wieder zurück nach Niagara on the Lake. Danke übrigens an Stefan für den Tipp. Wirklich ein sehr hübsches Städtchen mit der bisher wohl coolsten Location eines Starbucks 😉

Am Abend waren wir dann noch im Golfclub, die es hier irgendwie auch gibt wie Sand am Meer, essen. Sehr lecker und auch über den hießigen Wein freut sich unser Gaumen. Noch ein abendlicher Verdauungsspaziergang durch die Queens Street mit zwar schon geschlossenen, aber trotzdem schönen Geschäften und der Tag geht zu Ende.


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Toronto | Tag 9 | St. Lawrence Market – CN Tower – Eaton Centre

Man oh man, unser neunter Urlaubstag und es kommt mir vor als ob wir schon drei Wochen unterwegs sind.

Heute also zum St. Lawrence Market. Eine große Halle mit vielen kleinen und größeren Marktständen, ganz cool und für uns gibt es zwei leckere und vor allem frisch gemachte Strawberry/Banana Smoothies.

Auf dem weiteren Programm steht jetzt erst das Eaton Centre. Eine riesige Mall mit über 300 Shops von A&F bis Zara. Auch sehr eindrucksvoll und mit einer wöchentlichen Besucherzahl von 1 Mio Menschen wird hier sicher auch ganz schön was umgesetzt.

Weiter geht es die Yonge Street hoch in Richtung Public Library, die ganz schön sein soll. Aber je näher wir der Bibliothek kommen um so „runtergekommener“ wird die Gegend. Und wirklich prickelnd sieht das Gebäude dann auch nicht aus. Also die Bloor Street nach links weiter zum Royal Ontario Museum. Der Weg dahin ist mit Designerläden gepflastert und grenzt etwas ans Regenbogenviertel. Was definitiv nicht zu verleugnen ist. Gibt ja schon wirkliche Extreme.

Das Museum von Libeskind gibt dann auch schon einiges mehr. Was man von einem Stararchitekten wohl auch erwarten kann 😉

Der Tagesabschluss war dann die Fahrt auf den CN Tower, von dem ich mir irgendwie mehr erwartet habe. Gerade für den Preis von knapp $35 pro Person. Was aber wohl einfach daran liegt, dass wir vorher in NY waren und von da einfach zu „verwöhnt“ sind.

Alles in allem ist Toronto ne schöne Stadt und die 2,5 Tage waren definitiv ausreichend um sich alles oder zumindest das Meiste anzuschauen. Einzig ein Spiel der Maple Leafs wäre natürlich noch geil gewesen. Alleine um die Stimmung von knapp 20 Tausend Eishockeyverrückten aufzuschnappen.


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Toronto | Tag 8 | Distillery Histroic District – Sugar Beach – Toronto Islands

Der Tag beginnt fast wie jeder andere in der letzten Woche. Kaffee bei Starbucks. Mit Koffeien gestärkt laufen wir in Richtung Distillerey District. Auf dem Weg dorthin kommen wir am Torontoer Flatiron Building vorbei, kein Scheiß das gibt es hier auch – hübsch und klein. Essen wollten wir dann eigentlich beim St. Lawrence Market, doch der ist an Sonn- und Montagen geschlossen. Also auf morgen verschieben.

Ein paar hundert Meter weiter sind wir dann bei den alten Destillen angekommen. Sehr cooles Viertel mit immer noch aktiven Destillerien und Brauereien.

Ich muss es ja eigentlich nicht erwähnen, aber bei blauem Himmel geht es weiter Richtung Wasser. Dort bietet sich uns ein wunderbarer Ausblick auf die Toronto Islands und außerdem lachen uns die Liegstühle am Sugar Beach ziemlich an. Schuhe aus und einfach mal ein bisschen chillen.

Bisher hab ich noch gar nicht erwähnt dass auch in Toronto ziemlich viel gebaut wird oder? Es entstehen wohl ziemlich viele Wohnungen und das ein oder andere Bürogebäude.

Jetzt noch ein Nachmittagskaffee, Stativ im Hotel einsammeln und dann ab zur Fähre. Auf den Islands angekommen ist klar das wir noch etwas in der Vorsaison sind. Hier hat noch alles dicht und es ist kaum was los. Aber das kommt uns ja nicht unbedingt unglegen. Ein kleiner Spaziergang über die Hauptinsel und zum gegenüberliegenden Strand, dann noch einen geeigneten Platz für die blaue Stunde suchen und es kann losgehen.

Unterwegs hatten wir ersten Blickkontakt mit einem Waschbären, leider hab ich zu spät geschaltet und nur einen Schnappschuss beim davontraben gemacht.

Nach meinen Fotos von der Skyline sind wir um zehn mit der Fähre zurück und der Tag war damit auch gelaufen.

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New York City | Toronto | Tag 7 | China Town – Kensington

Es ist halb sechs am Sonntag Morgen, Bock zum Aufstehen hab ich ja nicht wirlkich. Aber was muss das muss. Und ne gute Stunde später stehen wir dann auch schon an der Bushaltestelle 42nd 5th am Bryant Park und warten auf den Shuttle.

Recht ruhig hier an einem Sonntagmorgen. Selbst Starbucks macht erst um 8 Uhr auf. Also gibt es den ersten Kaffee erst im Flughafen. Auf der Fahrt nach Newark haben wir noch ein letztes Mal einen tollen Blick auf Manhattan und auch die dramatischen Wolken lassen sich sehen. Allerdings reicht es nur für einen Schnappschuss mit dem iPhone.

Kurz vor zwölf sind wir in Toronto gelandet und eine gute Stunde später mit Bus und Subway in Downtown und unserem Hotel angekommen. Was in New York noch nach Regen aussah hat sich hier wieder in strahlend blauen Himmel verwandelt. Irgendwie meint es der Wettergott gut mit uns. Seltsamerweise ist es hier auch noch wärmer als in NY – 24 Grad und Sonnenschein, was will man mehr. Naja, eigentlich für so nen Tag in der Stadt fast schon zu warm.

Also los, Koffer aufs Zimmer, Sonnencreme ins Gesicht, Kamera am Mann und einmal quer durch die Stadt. Glücklicherweise ist Toronto etwas kompakter als NY und auch um einiges entspannter, was vielleicht auch am Sonntag liegt. Mal sehen ob sich da morgen was daran ändert.

Unser erster „Spaziergang“ führt durch das Bankenviertel, über die Uferpromenade, weiter zum Rogers Centre und dem CN Tower nach China Town, zur Kensington Street – ein etwas alternativeres Viertel und dann rüber zum Dundas Square – eine kleine Version des NY Times Square, vorbei am Eaton Centre zurück ins Hotel. Knappe 15 Kilometer reichen ja auch für den ersten Nachmittag.

Das war dann so der Sonntag.

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